Wie arbeitet das Netzwerk?

Das Herzstück des Projektes ist das Netzwerk, dessen Hauptbausteine Netzwerktreffen und Arbeitsgruppen bilden. Pro Jahr finden zwei eintägige Netzwerktreffen statt. Der Schwerpunkt dieser Netzwerktreffen liegt auf dem Austausch der Netzwerkmitglieder und der Identifizierung von gemeinsamen Themen und Fragestellungen. Die einzelnen Netzwerktreffen verfolgen jeweils einen inhaltlichen Schwerpunkt, den die Mitglieder des Netzwerks selbst festlegen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung (s.u.) in die Netzwerktreffen zurückgespeist und diskutiert.

Innerhalb des Netzwerks bilden sich themenorientierte Arbeitsgruppen, in denen Netzwerkmitglieder in einem kleineren Kreis intensiv an spezifischen Themen und Fragestellungen arbeiten können. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden ins gesamte Netzwerk zurückgespeist und tragen so zur Weiterentwicklung des Gesamtnetzwerks bei.

Um die Arbeit des Netzwerks und seiner Mitglieder einer breiteren (Fach-)Öffentlichkeit vorzustellen, finden einmal jährlich Fachforen statt. Hier werden Themen und Arbeitsergebnisse des Netzwerks präsentiert und mit Interessierten aus Praxis und Wissenschaft diskutiert.

Die wissenschaftliche Begleitung systematisiert Handlungswissen und Erfahrungen aus dem Netzwerk und den Arbeitsgruppen und ordnet diese in den wissenschaftlichen Fachdiskurs ein. Des Weiteren werden praxisrelevante Forschungsfragen bearbeitet, z.B. Welche Ausschlusserfahrungen machen Teilnehmende und Mitarbeiter_innen im Zusammenhang mit einer als „inklusiv“ konzipierten Reise? Unter welchen Bedingungen lässt sich ein Reiseangebot als „inklusiv“ bezeichnen? Was folgt daraus für einen „inklusiven“ Prozess der Organisationsentwicklung bei den Trägern? Die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden wiederum ins Netzwerk zurückgegeben und dort diskutiert.

Ein Projektbeirat begleitet das Netzwerk über den gesamten Zeitraum, bringt Themen, Fragestellungen, Kontakte und Expertise in das Netzwerk ein und unterstützt die Projektverantwortlichen bei der Reflexion des gesamten Arbeitsprozesses.

Parallel zum Projekt „Inklusiv Unterwegs – Initiative Inklusives Kinder- und Jugendreisen in NRW“ bietet der Fachkräftepool Trägern und Durchführenden von inklusiven Kinder- und Jugendreiseangeboten Einzelberatungen an und begleitet sie dabei, ein „inklusives Profil“ zu entwickeln. Die Koordination des Fachkräftepools liegt bei transfer e.V. in Köln, anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Projektlaufzeit beträgt insgesamt 3 Jahre bis Ende September 2017.

 

 Projektübersicht