Unser Selbstverständnis

Unter dem Begriff „Kinder- und Jugendreisen“ sind Angebote für Kinder und Jugendliche zusammengefasst, die über einen längeren Zeitraum an einem anderen als dem Wohnort der Teilnehmenden stattfinden. Diese kennzeichnen sich durch eine starke Gruppenorientierung, aus der u.a. folgt, dass es gemeinsame Absprachen bzgl. des Programms, aber auch beispielsweise bezüglich Regeln gibt. Es findet eine gemeinsame Vorbereitung des Teams sowie ein Mindestmaß an Vorab-Information über die Teilnehmenden und mögliche Programmelemente statt.

In organisatorischer Hinsicht ist der Träger verantwortlich für Unterkunft und Transport sowie Versicherungsfragen und ggf. die Sicherstellung von Pflege- bzw. Betreuungsleistungen während der gesamten Dauer; darüber hinaus besteht eine klare Leitungsverantwortung und entsprechende Ansprechpersonen sind die ganze Zeit über (nicht nur im Bedarfsfall) vor Ort.

Stadtranderholungen unterscheiden sich zwar hinsichtlich der Tatsache, dass keine gemeinsame Übernachtung stattfindet und das Programm i.d.R. wohnortnah durchgeführt wird, hinsichtlich der anderen Charakteristika bestehen jedoch große Ähnlichkeiten zum Kinder- und Jugendreisen, so dass Stadtranderholungen hier miteinbezogen werden.

Unser Selbstverständnis setzt sich zusammen aus

Entwickelt wurde unser Selbstverständnis von der netzwerkinternen Arbeitsgruppe „Austausch zwischen Behindertenhilfe und Jugendarbeit“. Die Arbeitsgruppe hat sich zur Aufgabe gemacht, ein gemeinsames Verständnis von „pädagogischen Kinder- und Jugendreisen“ für das Netzwerk zu formulieren und beschäftig sich darüber hinaus damit, Gelingensbedingungen für einen gemeinsamen Weg von Jugendarbeit und Behindertenhilfe zu inklusiven Kinder- und Jugendreisen (und darüber hinaus) zu identifizieren.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden stets ins Netzwerk zurückgespeist und tragen damit einen wesentlichen Teil zur Weiterentwicklung des Gesamtnetzwerks bei.