Das Handlungskonzept für inklusive Kinder- und Jugendreisen und die Projektdokumentation sind da!

Sie möchten Ihre Reiseangebote weiterentwickeln? Sie suchen Anregungen die eigene Arbeit zu reflektieren oder das Thema „inklusives Kinder- und Jugendreisen“ innerhalb Ihrer Organisation, Ihres Trägers oder Verbands voranzutreiben? Das Handlungskonzept für inklusives Kinder- und Jugendreisen ist durch den gemeinsamen Austausch und die Zusammenarbeit im Netzwerkprojekt entstanden. Es richtet sich an die Szene des Kinder- und Jugendreisens, einzelne Träger sowie hauptberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen und soll eine Grundlage für die individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema darstellen. Leit- und Handlungsziele wurden in konkrete Maßnahmen operationalisiert und Reflexionsfragen regen zu Austausch und Diskussion an. Mehr Informationen finden sie hier.

Das Handlungskonzept versteht sich als work in progress – es soll und darf ergänzt, verändert und fortgeschrieben werden. Rückmeldungen, Anregungen und Kritik sind daher herzlich willkommen – am besten per Email.

Die Projektdokumentation „Inklusiv unterwegs in NRW – im Netzwerk, im Fachkräftepool, in der Forschung“ bündelt die Ergebnisse und Erkenntnisse aus den vergangenen drei Jahren Projektaktivität in der Netzwerk-, Beratungs- und Forschungsarbeit. Sie gibt Einblicke in die Projektergebnisse, stellt Erkenntnisse zum wissenschaftlichen Diskurs um Kinder- und Jugendreisen aus Perspektive der Sozial- und Erziehungswissenschaften und der Sonder- und Heilpädagogik vor, gibt Einblicke in die Praktiken und Praxis des inklusiven Kinder- und Jugendreisens aus ethnographischer Sicht und beschreibt exemplarisch thematische Schwerpunkte der Beratungen des Fachkräftepools. Mehr Informationen finden sie hier.

 

 


Das Netzwerk „Inklusiv Unterwegs – Inklusives Kinder- und Jugendreisen in NRW“

„Was ist ‚Inklusion’ und was bedeutet dies für uns?“ – mit dieser Frage beschäftigen sich spätestens seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention viele Akteure der Praxis, auch im Kinder- und Jugendreisen. So unterschiedlich Trägerstrukturen und Akteure des Kinder- und Jugendreisens sind, so vielfältig sind auch die Erfahrungen mit inklusiven Kinder- und Jugendreiseangeboten und Herangehensweisen zur Entwicklung inklusiver Angebote. Der Bedarf nach einem intensiven fachlichen Austausch ist groß, jedoch existieren hierfür kaum systematische Möglichkeiten.

Das Projekt „Inklusiv Unterwegs – Initiative inklusives Kinder- und Jugendreisen in NRW“ will durch die gemeinsame Arbeit im Netzwerk

  • den unterschiedlichen Akteure im Feld des pädagogischen Kinder- und Jugendreisens in NRW eine Plattform für den gemeinsamen und themenorientierten Austausch bieten.
  • bisherige Erfahrungen und bestehendes Wissen im Feld des inklusiven Kinder- und Jugendreisens bündeln, analysieren und systematisieren und so die Praxisentwicklung vorantreiben.
  • die unterschiedlichen Perspektiven der verschiedenen Akteure verknüpfen, übergreifende Fragestellungen identifizieren und diese gemeinsam im Netzwerk oder in kleineren Arbeitsgruppen bearbeiten.
  • den Fachdiskurs zu Inklusion im pädagogischen Kinder- und Jugendreisen weiterentwickeln und eine höhere öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema erreichen.

Wer sind wir?

Das Projekt „Inklusiv Unterwegs – Initiative inklusives Kinder- und Jugendreisen in NRW“ wird durch den Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung der TH Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften koordiniert und wissenschaftlich begleitet. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (früher Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen). Die Projektlaufzeit beträgt insgesamt drei Jahre bis Ende September 2017.

Sie möchten mehr über das Netzwerk erfahren:

Wie arbeitet das Netzwerk?

Wer kann Akteur im Netzwerk werden?

Wer sind die Netzwerkakteure?